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Behandlung für erhöhte Schwitzung


Das Schwitzen ist ein lebensnotwendiger und ganz natürlicher Vorgang. Schwitzen dient nicht nur dazu, die Hautoberfläche zu kühlen, sondern auch der Thermoregulation (Regulation der Körpertemperatur). Der menschliche Körper ist mit etwa zwei Millionen Schweißdrüsen ausgestattet, die bei körperlicher Anstrengung, stündlich bis zu vier Liter Schweiß produzieren und ausscheiden. Dieser Schweiß ist überwiegend geruchsneutral und nur der axilläre Schweiß transportiert für uns unterbewusst wahrnehmbare Geruchsstoffe. Unangenehme Gerüche entstehen bei normaler Schweißproduktion nur durch bakteriellen Befall des Schweißsekrets.

Botox

Es ist schwer zu sagen, wo die Grenze zwischen einer normalen Schweißbildung und einer Hyperhidrose anzusiedeln ist. Aus medizinischer Sicht ist eine Schweißproduktion von mehr als 100 ml pro fünf Minuten krankhaft. Botulinum Toxin (BTA) ist ein natürlich vorkommendes Bakterieneiweiß. Es wird durch das Bakterium Clostridium Botulinum abgesondert und in aufwendigen Reinigungsschritten isoliert.  Bei gezielter Anwendung bewirkt BTA eine Hemmung der Schweißdrüsenaktivität.

Wie verläuft die Behandlung mit Botulinum Toxin?
Vor jeder Therapie klären wir mit Ihnen, welche Regionen behandelt werden sollen.  Botulinumtoxin A wird in extrem verdünnter Form unter die zuvor desinfizierte Haut des gesamten hyperhidrotischen Areals gespritzt. Der Einstich ist minimal (Patienten beschreiben manchmal ein leichtes Brennen), wir bieten Ihnen jedoch gerne auch eine örtliche Betäubung an. Die Behandlung der axillären Hyperhidrose mit Botox hat andere Therapieverfahren inzwischen nahezu vollständig abgelöst, lediglich eine Behandlung mit Antitranspiranten ist vorzuziehen. Das Schmerzempfinden ist in diesem Bereich geringer, weshalb eine Vorbehandlung mit einer schmerzlindernden Creme ausreicht. Pro Behandlung von Hand, Fuß und Achselhöhle wird eine Ampulle Botox benötigt. Die volle Wirkung hält bei der Schweißdrüsenbehandlung bei der Behandlung von Achselhöhlen durchschnittlich 8 Monate, bei der Behandlung der Handflächen und Sohlen 6 Monate an. Nach dem Aufhören der Effektivität, das Mass des Schwitzens setzt zurück auf den vor der Behandlung bemerkten Grad.

Welche Nebenwirkungen können auftreten?
In seltenen Fällen kann es zu einer Hautreizung oder Infektion, einer leichten Schwellung oder einem kleinen Bluterguß kommen. Deshalb sollte mindestens 1 Woche vor und nach der Behandlung kein blutverdünnendes Medikament (z.B. Aspirin) eingenommen werden. Sämtliche Nebenwirkungen sind nach heutigem Kenntnisstand vorübergehend. Bei Patienten mit Nerven- oder Muskelleiden sowie bei bekannter Schwangerschaft darf Botulinum Toxin nicht angewendet werden.

Was ist nach einer Behandlung mit Botulinum Toxin zu beachten?
Nach der Injektion sollten Sie für 4-6 Stunden schwere körperliche Belastung (Sport) sowie Fingerkontakte an den Injektionsstellen vermeiden. Die behandelte Areale dürfen nach der Behandlung 24 Stunden lang nicht mit Make-Up bedeckt werden.


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